Messer

Messer in Vollendung
handgmacht im Messer-Werk in Aschau von Luca und Florian

Bei uns hat im Winter jeden Tag a andere Alm offen am Abend – unter anderem die Gori-Alm auf der Kampenwand. Beim Heimfahrn samma vom Parkplatz unterm Schloss Hohenaschau raus direkt drauf zugfahrn: auf´s Messer-Werk in der alten Dorfschmiede von 1808 in Aschau– und voller Neugier glei am nächsten Tag hin und nei: ganz sche laut und heiss. „Servus, derfst ned bremsen mim Hammer, wennst gscheid durchschlong megst!“ war der Gruss vom Luca. Wir haben dann bissl gratscht, glei bissl was erfahren über die Werkstatt und die Messer. Faszinierend!

Wir sagen seit dem Gespräch, dass des eigentlich keine Messer sind, sondern Erbstücke. Erst machens oan selber glücklich, dann den Buam und irgendwann an Buam vom Buam. Der Luca und Florian erzähln, Messermacher zu werden, war schon ein Kindheitstraum. Kunstschmied gelernt, haben sie jahrelang an ihrer Kunst, an der optimalen Rezeptur für Ihr Stahlgemisch getüftelt, weil man „Messermacher“ nicht lernen kann. „Das tollste Material bringt nix, wenns ned richtig gschmiedt is.“ sagen sie. Nur bei rund 1.200 Grad funktioniert das „Feuerschweissen“, wie man die Vereinigung mehrerer Stahlschichten durch die kräftigen Hammerschläge nennt; nur 50 Grad mehr oder weniger und ds Resultat stimmt nicht mehr.

Besonderes Schmankerl der zwei Künstler vom Messer-Werk sind die „Damaszener-Messer. Seit ca. 2500 Jahren arbeitet man bereits mit Damaststahl; die fertigen Messer besitzen zwischen 300 und 600 Lagen davon, was sich an der wunderschönen, individuellen Struktur abzeichnet. Das Servus-Magazin hat erst im Frühsommer 2012 einen schönen Bericht über das Messer-Werk gebracht mit dem Resumée: „ Es ist zu spüren, wie viel Gedanken in den Messern stecken und welche Mühe es gekostet hat, das Beste und Schönste aus dem Stahl zu treiben.“ Luca sagt, sie wollen immer das noch bessere Messer machen und Florian schliesst mit dem schönen Satz über ihren Wunsch, Messer für die Ewigkeit zu machen.

Die Liebe zur Qualität, der Respekt vorm Material, die Besinnung auf langlebige, bodenständige und hochwertige Handwerkskunst is uns sauber neigfahrn, was bedeutet: wir sind stolz, die Philosophie und die Produkte vom Messer-Werk – eingeätzt in jedes einzelne Exemplar - bei Jodler zu präsentieren.

Was für ein scharfes Zeug – 100% Jodler-zertifiziert und jedem einfach nur zu wünschen.

 

Fotos: Servus Magazin

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